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A Jugend weiblich wird Pokalsieger 2010

VfB-Jugend schafft das Triple aus Rundengewinner, Bezirksmeister und Pokalsieger

Am Samstag, den 15.5.2010 fand die Endrunde des Württembergischen Jugendpokals in Ulm statt. Aus mehr als 80 Mannschaften trafen sich die sechs Besten zum Kräftemessen in der Ulmer Eselsberghalle. Darunter auch die Mädels des VfB Ulm.

Nachdem der SV Böblingen nicht angetreten war, traf man in der Gruppenphase nur auf den TSV Mutlangen. Den ersten Satz begann man hochkonzentriert. Durch druckvolle Aufschläge und platzierte Angriffe konnte man den Satz mit 25:22 Punkten für sich entscheiden. Doch anstatt genauso weiter zu machen wie bisher, schlichen sich im zweiten Satz vermehrt Eigenfehler und Unsicherheiten ein. Der TSV nutze diese Schwächen und zeigte sein spielerisches Können. So ging der Satz mit 18:25 Punkten an den TSV. Im Entscheidungssatz konnten sich die Ulmer eine 8:5 Führung erspielen, doch der TSV erkämpfte sich Punkt um Punkt und zog beim 10:10 gleich. Nach einer Aufschlageserie der Gegner ging der Satz und damit das Spiel mit 11:15 Punkten an den TSV Mutlangen. Somit war der VfB Ulm zweiter in der Gruppenphase und musste im Halbfinale gegen den Ersten der anderen Gruppe antreten.

In der gut gefüllten Halle traten die Mädels des VfB gegen den Vorjahressieger aus Holzgerlingen an. Im ersten Satz kamen die Spielerinnen nur langsam auf Touren. Durch eine Aufschlagserie des SpVgg gingen diese mit 5:9 Punkten in Führung. Diesen Rückstand konnten der VfB, der ab diesem Zeitpunkt wieder hochkonzentriert war, nicht mehr einholen und so gewann Holzgerlingen den ersten Satz mit 19:25 Punkten. Im zweiten Satz konnte sich bis zum 14:14 keine Mannschaft absetzen. Doch eine Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Maria Tsaktanis brachte die Ulmer mit 18:14 Punkten in Führung. Diesen Abstand ließen sich die Ulmer nicht mehr nehmen und sicherten sich den zweiten Satz mit 25:19 Punkten. So musste zum zweiten Mal an diesem Tag der Tie-Break die Entscheidung bringen. Holzgerlingen ging mit 0:3 Punkten in Führung. Doch die Ulmer kämpften sich mit Unterstützung ihrer Fans zurück ins Spiel. Beim Seitenwechsel hatte sich der VfB eine leichte 8:6 Führung erkämpft. Lange Spielzüge und tolle Aktionen prägten diese Phase des Spiels, bei der beide Mannschaften von sich zu überzeugen wussten. Beim 12:14 hatte Holzgerlingen den ersten Matchball. Diesen und einen weiteren wehrten die Ulmer jedoch ab. Nach einem hart umkämpften Ballwechsel hatten die Ulmer beim Stand von 16:15 ihren ersten Matchball, den sie auch nicht nutzen konnten. Doch Mittelblockerin Anja Brehm behielt weiterhin die Nerven und konnte den zweiten Matchball der Ulmer zum Sieg verwandeln. So gewann der VfB mit 18:16 Punkten den dritten Satz und damit war der Einzug ins Finale frei. Nach diesem an Spannung nicht mehr zu überbietendem Spiel hießen die VfBler die Pause während des Spiels um Platz 3 sehr willkommen. Im anderen Halbfinale konnte sich der TSV Laupheim mit 2:0 gegen den TSV Mutlangen klar durchsetzen. Im kleinen Finale siegte der TSV mit 2:0 über die enttäuschten Mädels aus Holzgerlingen.

Um 17 Uhr wurde dann das heiß ersehnte Finale angepfiffen. Dieses dominierten die VfBler, beflügelt vom Halbfinalsieg, von Anfang an. Nach 45 Minuten Spielzeit waren 2 Sätze gewonnen (25:14 und 25:21) und der Pokalsieg vor dem heimischen Publikum perfekt. Nach dem Pokalsieg 2009 in der B-Jugend hatten die Ulmer nun auch ein Jahr später in der A-Jugend die Nase vorn und konnten die Favoriten auf die hinteren Plätze verweisen.

Mit diesem Überraschungssieg hatte wohl keiner gerechnet. Trainer Robert Maier war äußerst zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge und auch die Abteilungsleitung freute sich riesig, dass wenigstens eine Mannschaft in dieser Saison erfolgreich war und gleich drei Titel abräumen konnte: Rundengewinner, Bezirksmeister und Pokalsieger.

Mit diesem tollen Ergebnis verabschiedet sich die weibliche A-Jugend des VfB Ulm in die Sommerpause. Elf Spielerinnen, von denen nur vier im A-Jugend Alter sind, gehörten in diesem Jahr zum Kader: Carla Smolny (Zuspiel), Tina Maier, Franziska Weber, Hannah Dobisch, Pia Schmidt und Julia Müller (alle Außenangriff), Maria-Kristin Tsaktanis und Kristina Neudert (Diagonalangriff), Anja Brehm, Lilli Greulich und Annika Horn (.Mittelblock).

Das Team bedankt sich ganz herzlich bei ihrem Trainer Robert Maier und bei der organisatorischen Unterstützung durch Fabian Autenrieth.

Außerdem bei allen Eltern und Helfern, die zum gelingen der Saison und beim Ausrichten der Pokalendrunde beigetragen haben.

In der nächsten Saison wird die Mannschaft bis  auf den Abgang von Franziska Weber unverändert an den Start gehen.

 

Annika Horn