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Klarer Sieg gegen Allianz Stuttgart 2

Am Sonntag sicherten sich die VfB Volleyballdamen mit dem 3:1 Sieg (25:18, 24:26, 25:15, 25:15) gegen die drittplatzierte Allianz Stuttgart2 nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern bereiteten ihrem Trainer Hans-Jörg Bär mit dieser souveränen Leistung eine besondere Freunde zu seinem Geburtstag.

Von der Enttäuschung der Niederlage des letzten Spieles war nichts mehr zu sehen. Die Ulmer fanden gut ins Spiel und brachten ihren Gegner von Anfang an sowohl mit druckvollen Aufschlägen, als auch mit hellwachen Abwehraktionen in Bedrängnis. Die Allianz konnte sich nur schwer wehren und produzierte zusätzlich zahlreiche Aufschlagfehler. Diese Geschenke nahm der VfB gerne an und quittierte sie mit einem deutlichen Satzgewinn.

Im zweiten Durchgang erwischten die Ulmer einen schlechteren Start. Häufig kam die Annahme zu ungenau, sodass kein druckvolles Angriffsspiel aufgebaut werden konnte. Doch beinahe schien der Satzgewinn trotzdem zu gelingen. Durch konsequenten Spielaufbau und klaren Aktionen gewann das Team an Sicherheit und kämpfte sich Punkt für Punkt an die immer nervöser werdenden Gäste heran. Beim Punktestand von 20:24 bewies Diagonalspielerin Lesie Deufel Nervenstärke: mit gezielten Aufschlägen gelangen ihr zwei direkte Punkte. Doch bis zum Satzball kamen die Ulmer leider nicht, denn die beiden letzten entscheidenden Punkte konnten die Stuttgarter umsetzten.

Unbeeindruckt vom knappen Ausgang des letzten Satzes und mit der Gewissheit, dass das eigene Team zu kämpfen in der Lage ist, zeigte sich das Team im dritten Durchgang souverän. Vor allem die im vorangegangenen Satz eingewechselte Mittelblockerin Eva Schwarz kam nun so richtig in Fahrt und stellte mit ihrem Block ein nahezu unüberwindbares Hindernis für den Gegner dar. Die VfBler spielten sich einen eindeutigen Vorsprung heraus und behielten über den ganzen Satz hinweg die Oberhand.

Im Laufe des vierten Satzes wurde die Gegenwehr der Allianz immer weniger, denn die Ulmer Mannschaft schaffte es, mit wenig Eigenfehlern ihr eigenes Spiel durchzuziehen. Zuspielerin Andrea Eckel konnte ihre Angreiferinnen gut in Szene setzen, sodass nach 90 Minuten die Ulmer als verdiente Sieger vom Feld gingen.